Vostellung und Fragen zum Kauf einer TT 600

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Vostellung und Fragen zum Kauf einer TT 600

Beitragvon UliDdorf » Mi 8. Jan 2020, 18:47

Hallo,

ich bin Uli aus Düsseldorf und ganz neu hier und möchte mich bei euch über die TT 600 informieren.

Ich bin 58 Jahre alt und möchte nächsten Sommer von April bis Oktober eine längere Reise mit dem Motorrad machen. Die Idee ist, von D über Iran und Pakistan nach Indien, dann zurück über Pakistan und Iran nach Turkmenistan, Usbekistan, Tadschikistan, Kirgistan nach Kasachstan. Von hier über Russland, Estland, Lettland, Litauen und Polen zurück nach D. Ich möchte möglichst kleine Straßen fahren und gerne auch viel ohne Asphalt. Zeit genug ist ja da…
Ich fahre seit 40 Jahren Motorrad (ca. 400.000 km), seit 35 Jahre Enduro, und habe schon so einige Reisen gemacht, unter anderem Australien in 1987, 17.000 km und 50% Off Road Anteil, zu zweit auf dem Motorrad. Zur Zeit besitze ich eine BMW R1200GS (letzte luftgekühlte, nur für Reisen zu zweit in Mitteleuropa) und eine F650 GS Dakar zum Reisen in den äußeren Ländern Europas alleine und zu zweit.

In Australien (1987) hatte ich eine XT 600 Tenere 1J1 und dort habe ich die Erfahrung gemacht, dass Leistung nicht das wichtigste ist beim Reisen mit Gepäck auf nicht asphaltierten Straßen, sondern das Gewicht, die Zuverlässigkeit und die Wartungsfreundlichkeit des Motorrades. Und das hat sich auch später immer wieder bestätigt, gerade bei Reisen mit Strecken abseits vom Asphalt und ganz besonders bei Nässe.

Für meine Reise suche ich jetzt eine Maschine, die mir genau das bietet. Als Maschinenbau Ing. kann ich fast alles Mechanische an dem Motorrad selber machen und auch das Verstärken von Rahmenheck und das Anbringen oder selber Fertigen eines robusten Gepäckträgers ist kein großes Problem. Nur mit der Elektronik tue ich mich schwer…

Ich habe mir die technischen Daten verschiedener Modelle genauer angesehen und in der näheren Auswahl stehen jetzt 2 Stück. Mein Problem ist, dass Freundin / Tochter jeweils für 5 - 6 Wochen dazu kommen wollen unterwegs und mich ein Stück (als Sozius) begleiten wollen.

Suzuki DR 350 S oder SE
Die Suzuki gefällt mir, weil sie eine einfache Technik hat, ohne jeden elektronischen Schnick Schnack, der Motor und das Fahrzeug scheinen robust und zuverlässig zu sein, sie hat 6 Gänge und ein Gewicht reisefertig mit vollem 9 l Tank, 5 l Reservekanister und Gepäckträger von ca. 145 Kg. Die Leistung ist mit 30 PS etwas niedrig, aber mit anderem Luftfilter, Vergaser, anderem Krümmer und Endtopf scheinen 35 PS gut machbar… Das reicht mir zum cruisen… Nachteil ist, dass ich dann wirklich nur alleine fahren kann auf der Reise und nicht mal eben 5 oder 6 Wochen zu zweit…

Yamaha TT600 E, Bj. 1998 – 2001 oder TT600 R, Bj. 1998 - 2002
Auch die Yamaha hat eine einfache Technik, der Motor und das Fahrzeug scheinen auch robust und zuverlässig zu sein und die Leistung ist für mich völlig ausreichend. Das Gewicht beträgt reisefertig mit vollem 10 / 12 l Tank, 5 l Reservekanister und Gepäckträger ca. 170 / 155 Kg. Leider hat sie nur 5 Gänge. Die 600 E ist schon deutlich schwerer (+25 Kg) als die Suzuki, aber die 600 R würde mir sehr gut passen. Ich denke mit guten Softbags geht das auch zu zweit. Muss der Liegestuhl halt zuhause bleiben ;-)

Im Vergleich dazu meine BMW R650 GS Dakar
Die BMW hat einen sehr zuverlässigen, sparsamen Motor (ca. 4,3 l) und ist auch sonst, wenn sie regelmäßig gewartet wird, sehr zuverlässig. Wenn es einen Schwachpunkt gibt, dann ist es die dünne Gabel mit 41 mm und die Elektronik. Die Leistung ist ausreichend mit 50 PS und 60 Nm, die Sitzhöhe mit 870 mm gerade noch ok. Aber das reisefertige Gewicht mit vollem 18 l Tank, Sturzbügel, Hauptständer und einen stabilen Gepäckträger beträgt 205 Kg und der erste Gang ist deutlich zu lang übersetzt zum Fahren von schwierigen Passagen. Dafür ist sie sicher mit Abstand die komfortabelste Reisemaschine, leider nur 5 Gänge, aber mir sind 255 Kg mit Gepäck einfach zu viel. Das ist eine Menge Holz auf nassen, unbefestigten Wegen oder auf schwierigerem Terrain, besonders wenn man alleine unterwegs ist.

Meine Frage an euch:
Was haltet ihr von meiner Idee zur 600 R und wo sehr ihr bei der 600 R Schwachpunkte, die für den Kauf der Maschine und solch eine Reise wichtig wären? Das Einzige, was ich zur Zeit erkenne, wenn die Maschine technisch einwandfrei in Ordnung ist, ist der fehlende Ruckdämpfer im Hinterrad. Da ist meine Frage an euch – kann man nicht ein anderes Hinterrad von einer 600 E oder XT 600 einbauen mit Ruckdämpfern?

Ich freue mich über eure Hilfe.

Gruß Uli aus Düsseldorf
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Re: Vostellung und Fragen zum Kauf einer TT 600

Beitragvon Torn » Mi 8. Jan 2020, 20:04

ne DR350 ist wohl gut, aber haut dich echt überhaupt nicht vom Hocker und ist dann doch wieder schwer - da würde ich eher ne DRZ400 suchen. Eine TTR ist schon ganz manierlich - hat halt aber nur einen Kicker - das scheint nicht Jedermanns Sache zu sein. So einen Einzylinder mit ca 200kg würde ich persönlich nicht fahren wollen. Meine 59X hat vollgetankt 143kg auf die Waage gebracht - da war das größte Manko der Lärm (94dB eingetragen) oder evtl das Getriebe - wie bei der TTR etwas anfällig. Einen Ruckdämpfer kannst du immer nachrüsten - ob ich das allerdings machen würde, ist fraglich - so ein ruckgedämpftes Hinterrad hat auch gleich paar Kilo mehr auf der Waage und soooo großartig mehr hält das Getiebe auch nicht, sein denn du fährst nur Straße....
Für jedes komplexe Problem gibt es eine einfache Lösung - und die ist falsch.
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Re: Vostellung und Fragen zum Kauf einer TT 600

Beitragvon Maybach » Mi 8. Jan 2020, 20:57

Was haltet ihr von meiner Idee zur 600 R und wo sehr ihr bei der 600 R Schwachpunkte, die für den Kauf der Maschine und solch eine Reise wichtig wären? Das Einzige, was ich zur Zeit erkenne, wenn die Maschine technisch einwandfrei in Ordnung ist, ist der fehlende Ruckdämpfer im Hinterrad. Da ist meine Frage an euch – kann man nicht ein anderes Hinterrad von einer 600 E oder XT 600 einbauen mit Ruckdämpfern?


Servus Uli,

ich kann dem Torn nur zustimmen und würde anders vorgehen: die TTE hat eigentlich alles, was man braucht (bis auf ein paar Verstärkungen des Heckrahmens), außer einer richtig guten Gabel und einem brauchbaren Federbein. Das von der TTS passt aber plug and play da rein. Wenn Dir dann die Höhe von gut 90 cm nicht zu hoch ist, hast Du ein Moped mit E-Starter, bestem Fahrwerk mit Ruckdämpfer und solidem Motor. Zum Umbau des Federnbeins gibt es hier in der Technik-Ecke Hinweise. Ich kann aus eigener Erfahrung nur unterstreichen: das ist ein gutes, reisetaugliches Konglomerat, auch wenn meine Reise sich bislang auf Europa beschränkt haben!

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Re: Vostellung und Fragen zum Kauf einer TT 600

Beitragvon UliDdorf » Mi 8. Jan 2020, 23:42

Hallo Maybach,

ich bin sicher, dass die TT 600 E nicht schlechter ist, aber sie ist 15 Kg schwerer... Nur für den E-Starter... Irgendwie wirkt das asymetrisch, 270 mm Federweg vorne und nur 210 mm hinten. Und warum ist der Motor der S / E besser als der R ? :roll: Wäre nett, wenn du mir da was zu sagen würdest.

Ich weiß um das Problem des ankickens… Aber da gehört ja auch ein bisschen Technik dazu... Ich werde es Samstag testen :positive:

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Re: Vostellung und Fragen zum Kauf einer TT 600

Beitragvon Torn » Do 9. Jan 2020, 07:17

Also vor der serienmäßigen TTE wäre unbedingt eine TTS zu empfehlen, die hat wenigstens ein vernünftiges Fahrwerk, wie die TTR eben auch. Bei der TTE wurde dort ordentlich gespart. Der Motor der TTR ist durchaus sehr gut, aber halt ein Exot, Teile wie die Zündung, KW und Getriebeeingangswelle, bzw. erster Gang, sowie Vergaser sind Spezialteile, die es nur bei der R gibt. Das war zumindest für mich immer ein KO-Kriterium für das sonst doch echt tolle Mopped. Die TTS/TTE haben exakt den Motor der XT600 von 1992 drin und damit bekommst du weltweit überall alles problemlos und günstig.

Die TTR zickt beim Ankicken gerne mal rum, weil die Zündung dort eine TCI, also Batteriezündungsprinzip, ohne Batterie ist. D.h. du musst die Zündung beim Kicken schon mit genug Strom versorgen - das scheint für manche echt schwierig zu sein - für geübte Treter aber eher nicht. Auch der Vergaser zickt da manchmal etwas mehr als bei den älteren Modellen, dafür gibt es dann den Trick mit der Münze, die zwischen Vergaseranlenkung und LL-Einstellschraube geklemmt wird - aber das sind wirklich keine Ausschlußkriterien für jemanden, der sich bewußt für ein Kickermodell entscheidet.

Und das mit dem Ruckdämpfer bringt wirklich nicht so viel - nur für reine Straßenfahrer zu empfehlen. Schau dir den 5ten Gang einfach mal an - der ist gegen alle Regeln der Ingenieurskunst konstruiert und dazu aus sehr mäßigem Material, was kaum und nur sehr gering oberflächenvergütet ist. Durch mehrfaches Umgestalten des 5ten Abtriebsrades (speziell die Breite, aber auch die Mitnehmerklauen) wurde wenigstens bereits in frühen Jahren der 600er Modelle das regelmäige Zerbröseln des Zahnrades bei sportlicher Fahrweise entgegengewirkt. Bei normaler Nutzung sind auch ohne Ruckdämpfer 40Tkm wohl kein Thema. Das untertourige Cruisen im 5ten sollte viel eher vermieden werden, denn da ist die Pittingbildung um einiges höher.

aber sie ist 15 Kg schwerer... Nur für den E-Starter... Irgendwie wirkt das asymetrisch

Ruckgedämpftes Hinterrad + Starter + Starterfreilauf + Batterie = 15kg
Für jedes komplexe Problem gibt es eine einfache Lösung - und die ist falsch.
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Re: Vostellung und Fragen zum Kauf einer TT 600

Beitragvon Maybach » Do 9. Jan 2020, 09:14

Servus Uli,

der Unterschied ist nicht so hoch: angegeben wird er mit 8 kg vollgetankt. Die Motoren sind an sich gleich, aber wie ich schon schrieb würde ich für eine so lange Tour, wie Du sie vor hast, einfach die Vorteile des E-Starters (TTE) mit dem guten Fahrwerk der TTS kombinieren. Das geht fast plug&play. Und der Ruckdämpfer bringt für den overland-Betrieb schon Dauerhaftigkeit.

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Re: Vostellung und Fragen zum Kauf einer TT 600

Beitragvon byrd » Do 9. Jan 2020, 10:59

Hallo Uli die TT600E hat einen anderen Primär dadurch angenehmer zu fahren, was haltest Du von einer DR650SE ? die ist sicher von allen die bessere Wahl :pff: Die TT600R auf gar keinen Fall ( schrauberunfreundlichstes TT von allen !!! :w , Zündkerzenwechsel so eng da der Motor nach hinten gekippt wurde wegen dem heute so gerne verwendeten Wort "Massenzentralisierung" Und der unten Offenen Rahmen der ganzen XT,TT,XTZ finde ich auch nicht gerade als Vorteil.
Meiner Meinung nach wenn ich so nach Jahren nachdenke wäre die Suzuki DR650SE oder die Honda XR650R meine Favoriten.Gruß BYRD :positive:
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Re: Vostellung und Fragen zum Kauf einer TT 600

Beitragvon Maybach » Do 9. Jan 2020, 12:25

Bei der DS650 kann es durch den linksseitig in Zylinderopfhöhe angebrachten Ölkühler zur Lockerung des linken Auslass- Ventilsitzes kommen. Unschön ... selbst erlebt in der friulanischen Bergen. Dort wurde dann mittels Haselnussstecken eine alternative Halterung gemacht
Und die Suzukis rosten halt recht munter. Sind aber gute Mopeds, wenn es nur ums Fahren geht.

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Re: Vostellung und Fragen zum Kauf einer TT 600

Beitragvon UliDdorf » Do 9. Jan 2020, 14:18

Hallo zusammen,

vielen Dank für die wirklich sehr hilfreiche Diskussion :positive:

Zuerst mal möchte ich sagen, dass es mir wirklich ums Gewicht geht. Alles was über 150 - 155 Kg vollgetankt ist, fliegt raus, weil es mir zu schwer ist. Ich möchte definitiv eine LEICHTE Alternative zu meiner F 650 Dakar haben, die fahrfertig und vollgetankt 195 Kg wiegt.

Eine XT 600 und XT 600 Tenere habe ich schon gehabt und bin jeweils ca. 30.000 km damit gefahren. Ich hätte gerne etwas sportlicheres. Beide Motorräder sind klasse, aber mir zu weich und schwammig zu zweit oder mit Gepäck.
Eine DR 650 SE bin ich auch 20.000 km gefahren, ohne jedes Problem. Aber sie hat mir nicht so gut gefallen wie die Tenere. Die DR ist auch zu weich und der erste Gang ist zu lang übersetzt. Außerdem ist mir das Motorrad mit 167 Kg zu schwer... Die Übersetzung des ersten Ganges ist beim Fahren mit viel Gepäck im Gelände ein echt wichtiger Punkt !!

@Torn
Dir danke für das Erklären der Unterschiede 600 S zu 600 R !! Was hat den die 600 S für eine Zündung? Wenn ich dich richtig verstehe, hat die 600 S den selben Motor wie die XTs und die 600 R einen ganz anderen, der nicht mit Teilen der XT Modelle repariert werden kann. DAS ist wirklich ein gewichtiges Argument, wenn es um Teile wie Kurbelwelle, Nockenwelle, etc. geht, FALLS die 600 R Teile beim Händler nicht lieferbar sind !!

@Maybach
Du schreibst "einfach die Vorteile des E-Starters (TTE) mit dem guten Fahrwerk der TTS kombinieren. Das geht fast plug&play".
Ich habe mir die Fahrwerksdaten der beiden Maschinen angesehen. Beide haben exakt den gleichen Radstand, Lenkkopfwinkel und Nachlauf. Wenn ich jetzt das andere Federbein der 600 S dort einbaue, dann ändere ich diese Geometrie etwas in Richtung schlechterer Geradeauslauf und unruhigeres Fahren, aber besseres Handling im Gelände... Ich vermute jedoch, dass es nicht so gravierend ist, denn mit viel Gepäck ist es ja dieselbe Situation, wenn das Heck in die Knie geht. Und einen anderen, härteren Dämpfer für hinten benötige ich sowieso... Ich vermute, das die Gabel der 600 E auch nicht soo schlecht ist und 270 mm Federweg sind völlig genug. Da kommt die Sitzhöhe noch was runter :positive: Somit ist das vielleicht echt eine gute Idee :roll:

Muss man eigentlich ein anderes Federbein hinten, was 60 - 80 mm höher ist, eintragen lassen? Aber das merkt doch eh keiner bei dem Motorrad...
UliDdorf
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Re: Vostellung und Fragen zum Kauf einer TT 600

Beitragvon Josef » Do 9. Jan 2020, 14:40

Hallo Ulli,
ich fahre die tt600r und dieTT600re( mit den Federbeinen der R und Kicker angebaut.).

Die RE hat einen Rückdämpfer .Die R nicht. Ich kann beim Fahren auf der Straße allerdings keinen Unterschied feststellen. Falls du das aber haben willst, kannst du dir eine Ktmfelge einbauen.Schau mal hier im Forum nach dem Thread.
Die TTRE hat den gleichen Motor wie die neuen xt´s ( 3tb). ( Gerade eine in die TTRE eingebaut).Die Motoren der TTR und TTRE sind auch fast identisch ( R hat die schmalere Kurbelwelle und deshalb kann man keinen Estarter nachrüsten).Heisst ,wenn du Motorersatzteile für die Xt bekommst , bekommst du auch fast alles für die TTR. Motortechnisch sehr zuverlässig. Vergaser ausbauen macht keinen Spaß. Dafür riesige Bodenfreiheit. Nachteil: die Sitzhöhe ist recht hoch. Ich habe den Sitz deswegen abgepolstert (Mit Gelpad 2 cm dick ) drin) . Auf längeren Reisen wird das aber doch auch ungemütlich. Ich habe mir deswegen ein Polyurethan-Luftpolstersitzkissen gekauft, für lange Strecken.( Hab ich Maybach nachgemacht) Das kommt runter wenns nicht mehr nur geradeaus geht und ich tiefer sitzen will/muss. Ich bin 180 cm und komme mit den Zehenspitzen auf den Boden. Zu zweit mit Gepäck geht das trotzdem recht gut. Es darf aber nicht zu schief werden.
Zu zweit wenn beide 180cmg groß sind wird es eng. Nicht mehr schön. Mit Koffer hinten sass ich dann fast aufm Tank. Mit einem 165cm großen Sozius fand ichs sehr entspannt zu zweit unterwegs zu sein.
Genervt hatte mich das ankicken mit Koffern und Sozius. Bei mir musste der Sozius dann immer absteigen. Deswegen habe ich mir dann die RE gekauft. Etwas schwerer . Allerdings auf Reisen find ich das Knöpfchen, besonders zu zweit , sehr angenehm.
Ich fand die Bremsleistung mit vollem Gepäck und Sozius zu schwach. Deswegen habe ich vorne einen größere Bremsscheibe eingebaut. Das hilft.
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