Yamaha TT600 59X Getriebe Matsche

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Yamaha TT600 59X Getriebe Matsche

Beitragvon TTGeorg » Mi 5. Dez 2018, 22:46

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Hallo Jungs!

Hier mal mein Matschgetriebe. keine Ahnung was da genau vor sich ging. und welcher Gang das nun genau war.
wo genau setzt man den eigentlich die Ölbohrung für das 5gang zahnrad paar, und was setzt man da als Düse/Rohr dann ein?
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Re: Yamaha TT600 59X Getriebe Matsche

Beitragvon TTGeorg » Mi 5. Dez 2018, 22:46

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Re: Yamaha TT600 59X Getriebe Matsche

Beitragvon TTGeorg » Mi 5. Dez 2018, 22:52

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Re: Yamaha TT600 59X Getriebe Matsche

Beitragvon Torn » Do 6. Dez 2018, 06:03

Der Erste hat paar Zähne verloren und vermutlich ist dir der 5te zerbröselt.... ...das Abtriebsrad des 5ten ist gegen jede Kunst des Konstruierens hergestellt, geringer Durchmesser mit zig Nuten, Kanten und somit Stellen, die ordentlich Spannungsspitzen haben...
Das mit der Ölbohrung kannst du weglassen, das ist Blödsinn und bringt nix. Je nach Maschinenzugriff hole dir lieber nen aktuelleren 5ten Gang. Wenn du eine Drehbank nutzen kannst, dann gehen auch die Zahnräder von den 660er Modellen (da muss seitlich etwas weggenommen werden, ca 0,15mm) , sonst halt aktuellere 600er - musst du mal wegen der Übersetzung schauen, die E-Startmodelle haben da eine geringfügige Abweichung, die allerdings auch kaum ins Gewicht fällt.
Ich perönlich kann auch nur für die Primärübersetzng der E-Startmodelle sprechen, dann hast du etwa einer 15:47 Kettenübersetzung entsprechend ein wenig längeres Getriebe, was super fahrbar ist, mit höheren Getriebedrehzahlen und auch schneller fördernder Ölpumpe (ist dann wie TTR).
Der kurze erste Gang ist schwierig zu bekommen - gab es nur bei den Ur-TT und TTR und ist an der Eingangswelle das Zahnrad auf der Welle!
Gruß, Torn

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Re: Yamaha TT600 59X Getriebe Matsche

Beitragvon TTGeorg » Fr 7. Dez 2018, 00:27

Uih, danke schon mal Torn, das muss ich nur mal erstmal verstehen, was du da genau meinst, und wo der ganze unterschied ist. UR TT und UR XT haben doch nach Clymer das selbe getriebe? oder doch nicht?
Und warum ist es überhaupt kaputt gegangen? gehört habe ich vorher doch nie einen Pfeifton, wobei der 600er eh für mich ja ziemlich neu ist, in meiner XT TT welt.
kann ich nicht nen 43F block nehmen?
oder auch nen 550er Block, was ist da genau anders?

danke schon mal für dein Wissen.
TTGeorg
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Re: Yamaha TT600 59X Getriebe Matsche

Beitragvon Torn » Fr 7. Dez 2018, 06:23

ich kann das hier auf die Schnelle nicht alles erkären, aber die 59X hat wie die TTR einen langen ersten Gang, damit ein Getriebe mit weniger Spreizung, was ja im Gelände Sinn macht, zumal die Sekundärübersetzung eher kurz ist.
Das Problem der ganzen Motorenreihe ist der 5te Gang - und gerade bei den alten Varianten ist der 5te Abtrieb total dumm konstuiert, der schreit förmlich danach zu zerbrechen. Die neueren Modelle haben einen mehrfach überarbeiteten 5ten bekommen, angefangen bei abgerundeten Mitnehmerklauen bis zur Verbreiterung der Stirnzähne. Für die E-Startmodelle wurde dann auch noch ein anders gestufter 5ter eingeführt (ab 3AJ denke ich). Visuell für Neuteile wurde auch das Material mehrfach geändert oder zumindest die Art der Vergütung.
Dir ist nun leider das kleine Zahnrad vom 5ten zerbrochen - leider nicht ungewöhnlich bei den alten Getriebevarianten. Die Bruchstücke haben dann vermutlich den Rest erledigt. Nen Kumpel von mir konnte mit so einem zerbröselten 5ten immerhin noch knapp 100km nach Hause fahren. und den Rest vom Motor hatten wir auch weiter verwendet. Bei dir hat es ja leider auh gleih die Schaltklauen mit zerrissen.

Der Pfeifton entsteht nur bei Pittingbildung, auch ein typisches Problem, aber nicht nur bei Yamaha - Geradeverzahnte Zahnräder können leider aufeinander nageln und mit so dünnem Öl, wie es in Verbrennungsmotoren eingesetzt wird, ist früher oder später bei Einzylindern auch der Grübchenfraß (Pitting) vorprogrammiert. Bessere Herstellungstoleranzen, neue Werkstoffe und optimierte Bauformen (die ja Fertigungsbedingt teilweise jetzt erst machbar sind) lassen das Problem bei moderneren Moppeds in ihrer Lebenszeit weniger häufig in Erscheinung treten.
Wer sein Getriebe schonmal instandgesetzt hat (und ein feines Gespür), der merkt und hört auch die ersten Kilometer oftmals, daß die Zahnräder noch nicht aufeinander eingelaufen sind - das verschwindet aber nach maximal 500km. Früher wurden daher Zahnradpaare bei guten Maschinen immer aufeinander eingeläppt - heutzutage absolut nicht mehr nötig.
Gruß, Torn

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